GEZ Befreiung

Wenn man gratis fernsehen möchte, muss man sich in seiner Programmauswahl zunächst auf die Privatsender beschränken, die ihr Programm durch Werbeeinblendungen finanzieren lassen. Das Betrachten dieser Programme ist kostenlos, man bezahlt quasi damit, dass man sich die Werbung anschaut. Vollkommen gratis kann man diese Sender allerdings nicht empfangen, denn schon durch den Besitz eines Empfangsgerätes ist man verpflichtet, die Rundfunkgebühren zu zahlen.

Befreiungsmöglichkeiten gibt es nur wenige, wie zum Beispiel Behinderungen oder finanzielle Nöte. Es muss aber stets ein Antrag auf Befreiung gestellt werden, denn nicht jede Not oder Behinderung wird anerkannt.

Die Beschränkung der Programmwahl auf die kostenlosen Programme ist kein Grund für die Gebührenbefreiung. Manche Sender haben daher einige Sendungen gratis im Internet zur Verfügung gestellt. Mit einem eigenen Internetzugang ist man allerdings ebenfalls gebührenpflichtig, während ein fremder Zugang, zum Beispiel im Internet Café, wieder Geld kostet.

Vollkommen kostenloses Fernsehen ist daher hierzulande nur möglich, wenn man einen der Befreiungsgründe erfüllen kann. Auch die Gratis-Angebote der Privatsender sind sonst mit den Kosten der Rundfunkgebühren belastet. Ein Versuch, sich vor diesen Kosten zu drücken, kann teuer werden, falls ein Beauftragter der entsprechenden Zentrale den Betrug entdecken sollte. Allerdings muss der den Betrug nachweisen.Bildquelle: ©Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

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4 Kommentare zu GEZ Befreiung

  1. Veit Schagow 7. Februar 2017 at 13:44 #

    Gut wäre gewesen, die möglichen Antragsgründe für eine Gebührenbefreiung aufzuzeigen:

    1. aus sozialen Gründen:
    Bezieher von Sozialgeld oder Hartz-4-Leistungen

    2. gesundheitlichen Gründen:
    Taubblinde Menschen, Empfänger von Blindenhilfe nach § 72 SGB XII,
    Sonderfürsorgeberechtigte (§ 27 e BVG),
    blinde, wesentlich sehbehinderte oder hörgeschädigte Menschen,
    behinderte Menschen mit einem GdB ab 80,
    Empfänger von Leistungen nach SGB II, SGB X und Lastenausgleichsgesetz (LAG)

    Alle anderen im Thread vorgebrachten Nichtzahlungsgründe sind Polemik und unsachlich.

  2. Rainer 20. September 2013 at 12:20 #

    nicht nur, dass das öffentlich rechtliche Fernsehen ein Programm bringt, dass einem Normalbürger nur als Abschreckung dienen kann. Man sehe nur den Schwachsinn im Frühstücksfernsehen und die Seifenopern. Es ist eine Unverschämtheit interessante und bildende Sendungen am ganz späten Abend oder in der Nachtzeit zu bringen. Jeder beruflich tätige Mensch ist somit von solchen bildenden und interessanten Programmen ausgeschlossen.
    Bisher war ich als Behinderter mit 100% MdE und auf Begleitung angewiesen von der Rundfunkbeitragspflicht befreit und erhielt trotzdem zeitweise Kontrollanrufe der GEZ ob alle auch so sei, trotz vorliegendem Behindertenausweis. Jetzt werden sogar die Ärmsten der Armen, die stark behindert sind zur Kasse gezwungen, und sollen monatlich € 5,99 zahlen. Zahlen für ein Fernsehprogramm in dem ich meine Belange als Behinderter in keinster Weise berücksichtigt sehe. Abzocke – Abzocke – Abzocke ihr Öffentlichen lernt sparen! Meine Rente wird auch nicht nach meinem Geldbedarf berechenet.

  3. Sarah 3. Februar 2013 at 15:06 #

    Ich kann Deinen Frust absolut nachvollziehen. Vor allem da man sich selbst auf den öffentlich-rechtlichen Sendern vor Werbung nicht mehr retten kann.

  4. Stephan 1. Februar 2013 at 10:53 #

    216€ GEZ Gebühren pro Jahr sind meiner Meinung nach eine absolute Frechheit für den Schund der mit meinem Geld tagtäglich produziert wird. Ich habe absolut Null Interesse an weiteren Folgen Traumschiff oder auch nur einer weiteren Sendung mit Markus Lanz.
    Ich bin einfacht nicht mehr bereit diese Abzocke mit meinem hart verdienten Geld zu unterstützen.

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