Herzinsuffizienz ist die Volkskrankheit Nummer eins in den wohlhabenden Ländern der Erde. Allein in Europa leiden etwa 14 Millionen Menschen unter verschiedenen Schweregraden dieser Krankheit. Der Krankheitsverlauf entwickelt sich bei vielen Patienten dramatisch. Langjährige Leidenszeiten mit Luftnot, Kurzatmigkeit, Müdigkeit und fehlender Leistungsfähigkeit führen über immer wiederkehrende Krankenhauseinweisungen zum Herztod. Die Herzinsuffizienz verursacht in Deutschland geschätzte Folgekosten von etwa sechs Millionen Euro pro Jahr.

Die meisten stationären Aufnahmen erfolgen aufgrund von Flüssigkeitsansammlungen in den Lungen, die häufig erst bemerkt werden, wenn der Patient bereits in einem kritischen Zustand ist. Oft müssen diese Patienten notfallmäßig aufgenommen und auf der Intensivstation behandelt werden.