In Deutschland sind schätzungsweise 100.000 Patienten von einer fibrosierenden Lungenkrankheit betroffen. Das gemeinsame Charakteristikum aller Lungenfibrosen ist der Ab-und Umbau der zarten Lungenstrukturen. Eine überschießende Bindegewebsbildung mit Abnahme der Lungenbläschen führt zu einem Verlust der Gasaustauschfunktion und Dehnbarkeit (Compliance) der Lunge. Die Krankheit nimmt überwiegend einen chronischen Verlauf und endet häufig tödlich. Die derzeit vorhandenen therapeutischen Möglichkeiten sind unbefriedigend und auf Kortikosteroide und andere Immunsuppressiva beschränkt.