Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine gutartige, entzündliche, vererbbare Hauterkrankung.
Typisch für Schuppenflechte sind scharf begrenzte, rote, mit silberweißen Schuppen bedeckte Flecken, besonders an Ellbogen und Knien, am Kreuzbein und beharrten Kopf. Viele Patienten klagen über Juckreiz. Sogar die Nägel sind oft bis zu einer völligen Zerstörung der Nagelplatte betroffen. Eine Schuppenflechte, insbesondere bei Gelenkbeteiligung, kann so schwerwiegend sein, dass sie den Betroffenen in seinem alltäglichen Leben stark einschränkt und auch schwere psychosoziale Probleme mit sich bringt. "Wichtig ist zu akzeptieren, dass Psoriasis ein chronisches Leiden ist und meist in Schüben verläuft. Faktoren, wie Alkohol, bestimmte Medikamente oder Stress, die Psoriasis verschlechtern, sollte der Patient vermeiden".
Schuppenflechte ist nicht heilbar, doch verbessert eine Behandlung die Lebensqualität für den Patienten. Neben rückfettenden Pflegecremes und Salben zum Ablösen der Schuppen kommen auch Vitamin-D-Präparate, die eine vermehrte Schuppenbildung bremsen, zum Einsatz. Kurzfristig können auch Kortisonsalben aufgetragen werden. Daneben ist die Lichttherapie eine Option. Bei einer ganz schweren Schuppenflechte helfen Medikamente, die in die Immunabwehr eingreifen und so die Entzündungszellen reduzieren.