Der Job des Sozialarbeiters

Der Sozialarbeiter beschäftigt sich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsen, die sich in einer problematischen Lebenslage befinden, die sie nicht selbst bewältigen können. Er unterstützt sie bei der Lösungsfindung und hilft bei der Prävention von Folgeproblemen. Verschiedene Arbeitsstellen stehen dabei zur Auswahl. Ein Sozialarbeiter kann zum Beispiel beim Jugendamt, bei einer Beratungsstelle, in Justizvollzuganstalten oder bei der Kinder- und Familienhilfe tätig sein.

Verschiedene Aufgabengebiete
Je nachdem, wo ein Sozialarbeiter angestellt ist, kommen verschiedene Aufgabenbereiche auf ihn zu. Sozialarbeiter bei einer Schuldnerberatung zeigen Ihren Schützlingen zum Beispiel wirkungsvolle Wege aus der Schuldenfalle aus. In der Justizvollzugsanstalt beschäftigt er sich hingegen mit der Beratung von Häftlingen und leistet ihnen Hilfestellung für die spätere Eingliederung in die Gesellschaft. Dabei fallen nicht nur soziale Tätigkeiten an. Oftmals ist ein Sozialarbeiter auch mit vielen organisatorischen und planerischen Arbeiten betraut. So muss zum Beispiel eine akkurate Dokumentation und Verwaltung der Akten erfolgen. Neben einem Gespür für Menschen sind also auch verwaltende Fähigkeiten ein wichtiger Bestandteil des Berufsbildes. Wenn Sie gerne mit Menschen arbeiten und Fingerspitzengefühl für individuelle Probleme besitzen, gleichzeitig aber auch Spaß am Organisieren haben, dann könnte dieser Beruf genau das Richtige für Sie sein.
Vor allem in den großen deutschen Städten wie Hamburg, Frankfurt oder Köln mit sozialen Brennpunkten ist die Nachfrage groß. Jobs für Sozialarbeiter in Berlin finden Sie hier.

Der Weg zum Sozialarbeiter
Um den Beruf des Sozialarbeiters ausführen zu können, benötigen Sie ein Hochschulstudium. Der Studiengang “Soziale Arbeit” wird von vielen Hochschulen und einigen Universitäten angeboten. Als Schulabschluss wird also mindestens ein Fachabitur verlangt. Die Studiendauer beträgt zwischen 6 und 8 Semestern und hat folgende Inhalte: Sozialwissenschaft, Humanwissenschaft, Erziehungswissenschaft, anwendungsbezogenes Handeln, methodisches Arbeiten, Psychologie und Recht. Dieses breite Spektrum an unterschiedlichen Fächern macht es dem Sozialarbeiter möglich auf die individuellen Probleme, die sich aus verschiedenen Lebenslagen ergeben, kompetent und umfassend einzugehen. Viele Hochschulen bieten außerdem ein duales Studium an, bei dem sich theoretischer Unterricht und praxisbezogene Einheiten abwechseln, sodass man bereits während der Ausbildung lernt, was später tatsächlich auf einen zukommt.

Mehr als nur ein Beruf
Sozialarbeiter sind ständig mit Menschen in Kontakt und sollten deren Probleme nicht nur zielorientiert, sondern vor allem auch einfühlsam lösen. Schließlich steckt hinter jedem Schicksal eine eigene Geschichte und ein fühlender und denkender Mensch. Wenn Sie Spaß daran haben mit anderen Menschen in engem Kontakt zu sein und ein ehrliches Interesse mitbringen, dann kann dieser Beruf sehr erfüllend für Sie sein.
Bild: S. Hofschlaeger  / pixelio.de

, , , ,

Keine Kommentare mehr möglich.

Zum Seitenanfang