Durch den Steuerfreibetrag Lohnsteuer verringern

Es gibt zahlreiche Tipps & Tricks zu diesem großen Thema. Eine beliebte und gesetzlich reglementierte Art und Weise seine Steuerlast zu senken, ist der Steuerfreibetrag. Lohnsteuer verringern kann der Arbeitnehmer, wenn ihm bestimmte Pauschbeträge zustehen oder er gewisse Aufwendungen hat – dann stehen ihm Freibeträge zu. Durch diesen Steuerfreibetrag Lohnsteuer nach unten zu schrauben, ist gang und gäbe. Der Freibetrag muss aber auf der Lohnsteuerkarte eingetragen beziehungsweise beim Finanzamt beantragt worden sein. Es gibt verschiedene Arten von Vorsorgeaufwendungen (Beiträge zur privaten Todesfall-, Lebens-, Haftpflicht-, Unfall-, Pflege- oder Krankenversicherung sowie Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung) und Pauschbeträge, die man von der Lohnsteuer abziehen kann. Damit der Arbeitgeber dies beim Abzug der Lohnsteuer vom Arbeitslohn des Arbeitnehmers direkt berücksichtigen kann, müssen die Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte eingetragen sein.

Im Zuge bestimmter Höchstbeträge berücksichtigt die so genannte Vorsorgepauschale Vorsorgeaufwendungen hinsichtlich der Freibeträge. Nur bei der Einkommensteuerveranlagung kann man höhere Beträge im Zuge der Sonderausgabenhöchstbeträge beim Fiskus geltend machen. Beim laufenden Lohnsteuerabzug werden die Vorsorgeaufwendungen bezüglich der Vorsorgepauschale angerechnet. Diese Aufwendungen sind in die Lohnsteuertabelle integriert und können auch bei der Berechnung des Arbeitslohns, der für den Lohnsteuerabzug maßgebend ist, direkt abgezogen werden.

Eine weitere Möglichkeit seine Steuern zu senken, sind Freibeträge wegen außergewöhnlicher Belastungen, erhöhter Sonderausgaben oder Werbungskosten. Nur, wenn die abzugsfähigen Beträge beziehungsweise die Aufwendungen die Antrags-Grenzsumme von 600 Euro überschreiten, kann dahingehend ein Antrag auf Freibeträge gestellt werden. Nur mit dem Betrag, welcher den Arbeitnehmerpauschbetrag (920 Euro) übersteigt, dürfen die Werbungskosten angesetzt werden, damit festgestellt werden kann, ob die Antragsgrenze überschritten wird. Umgekehrt heißt das, dass Werbungskosten nicht in voller Höhe angesetzt werden dürfen. Wenn die abzugsfähigen Beträge eines Ehepaars gemeinsam 600 € betragen, kann es auch einen Antrag stellen. Bild: Gerhard Frassa  / pixelio.de

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