Menschen kennenlernen: mal flüchtig, mal intensiv

Spätestens mit Eintritt in den Kindergarten und erst recht ab dem Schulbeginn werden es immer mehr Menschen, die man neu kennenlernt. Hier zeigt sich auch schon, wie kontaktfreudig eine kleine Person ist. Manche Menschen können gar nicht genug Kontakte knüpfen, sind immer wieder neugierig auf unbekannte Personen, freuen sich über neue Impulse und Möglichkeiten, die sich ihnen durch neue Bekanntschaften eröffnen. Diese Persönlichkeiten haben meist keine Probleme mit dem Knüpfen und Pflegen von Kontakten, gehen auch selbstständig auf andere zu und erweitern immer wieder ihren Freundes- und Bekanntenkreis.

Dann gibt es noch die, die schüchterner und zurückhaltender sind, nicht so gut small-talken können und denen das Kontakte knüpfen grundsätzlich schwerer fällt. Oder die, die weniger Wert auf einen großen Bekanntenkreis legen und daher nicht so schnell neue Verbindungen eingehen oder Freundschaften schließen. Auch diese Menschen lernen natürlich immer wieder andere kennen bzw. treffen auf fremde Menschen. Das lässt sich kaum umgehen – sofern man zur Schule geht, eine Ausbildung macht, studiert oder arbeitet. Nur reicht einigen ihr fest etablierter Freundeskreis, an weiteren näheren Bekanntschaften besteht schlicht kein Interesse und so werden flüchtige Kontakte nicht weiter vertieft.

Was bedeutet es überhaupt, einen Menschen kennen zu lernen?

Ihn einfach zum ersten Mal irgendwo zu treffen? Ihn über einen längeren Zeitraum regelmäßig zu sehen und so immer vertrauter mit seiner Art zu werden? Oder kann man eigentlich nur von einem “Kennen-lernen” sprechen, wenn man den Begriff ganz wörtlich nimmt, also lernt, jemanden zu kennen?

Die meisten gehen wahrscheinlich von der ersten Definition aus. Das bedeutet, man kann wirklich überall und ständig andere kennenlernen, sprich: mit ihnen in Kontakt treten. Auf der Straße, im Café und in der Kneipe, im Club, über Freunde, beim Einkaufen und beim Sport, über das Internet. Wie lange das Kennenlernen andauert, ob man sich sympathisch ist und bleibt oder nicht, was sich aus ersten Zusammentreffen und Gesprächen ergibt – das weiß man anfangs nie.
Bild: birgitta hohenester  / pixelio.de

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